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Vietnam wird für Touristen immer interessanter, da die Infrastruktur zum Reisen immer besser wurde, sodass Reisen auf Schlaglochpisten der Vergangenheit angehören. Das Land möchte klassischen Urlaubszielen wie Bali oder Puket Konkurrenz machen und es wird insbesondere in Da Nang sehr stark in Hotels investiert. Im Januar 2020 unternahm ich eine Rundreise durch Vietnam. Start Hanoi, eine Stadt mit noch einigen Bauwerken aus der französischen Koloniallzeit, aber einem chaotischem Verkehr .90% aller zugelassen Fahrzeuge sind Mopeds. Das Überqueren einer Straße wird eine Mutprobe: durch Winken auf sich aufmerksam machen, dann mit gleichmäßiger langsamer Geschwindigkeit die Straße queren und hoffen, dass ausgewichen wird. Obwohl die meisten Verkehrsteilnehmer auch während der Fahrt auf ihr Smartphone sehen funktioniert es. Weiter ging es zur Halong Bucht zu einer 2-tägigen “Kreuzfahrt”. Die sogenannten Dschunken sind größtenteils sehr moderne Schiffe mit guter Ausstattung, die der eigenen Phantasie etwas entgegen stehen. Danach ging es Richtung Hue in die alte Kaiserstadt über den nur noch von Touristengruppen befahrenen “Wolkenpass”. Da Nang wird passiert, und am Strand stehen schon viele Luxushotels und viele Hinweise auf Baustellen für neue (coming soon). Hoy An ist dann eine schöne kleine Stadt mit einem landesweit bekannter Sehenswürdigkeit, der japanischen Brücke, deren Bild man auch auf dem 20000 Dong Schein findet. Dort sollte man unbedingt den sogenannten Egg-coffee ausprobieren! Saigon ist dann wieder eine chaotische Stadt mit wenig Attraktionen, es sei denn der U-Bahn Bau, deren Inbetriebnahme ständig verschoben wird, kann als solche angesehen werden. Der Ausflug ins Mekongdelta war dann wieder interessanter. Da in Vietnam roter Kapitalismus betrieben wird, ist die wirtschaftliche Entwicklung mittlerweile sehr stabil und die Inflationsrate sehr niedrig. Die Preise sind für das Essen günstig, für die sehr guten Nudelsuppen waren es zwischen € 3-5. Anbei einige Impressionen:
Im Wasserpuppentheater werden hauptsächlich Szenen aus dem bäuerlichen Leben dargestellt, natürlich kommt auch die Mythologie nicht zu kurz.
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